Katastrophenschutz

Wir können nicht verhindern, dass Katastrophen passieren. Aber wir können dabei helfen, wichtige Prozesse zu beschleunigen.

Die Web-App SafeTicket bietet im Katastrophenschutz die Möglichkeit, Betroffene zu informieren, notwendige Abläufe (Registrierung, Transport und Betreuung) zu digitalisieren, das eigene Personal zu entlasten und sich schnell neuen Situationen anzupassen.
Herausforderungen im Katastrophenfall:
Im Katastrophenfall (zB. Evakuierung bei Fliegerbombenfund - aber auch in allen anderen Katastrophenfällen) müssen Betroffene schnell informiert, an unterschiedliche Betreuungsplätze und / oder Notunterkünfte gebracht und dort mit lebensnotwendigen Gütern versorgt werden.
Unser Lösungsansatz:
Mit der Web-App SafeTicket sind Anlaufstellen, Betreuungsplätze und Notunterkünfte fortlaufend in Echtzeit und ohne zusätzliche zeitraubende Kommunikation über die jeweiligen Betroffenenzahlen und ihre besonderen Bedürfnisse informiert und können neue Kapazitätsanforderungen zeitnah umsetzen.

Ablauf:

  • Die Anlaufstellen und die öffentlichen Medien (Radio, Webseite des Katastrophenschutzes etc.) informieren über die Erreichbarkeit und Funktionalität von SafeTicket.
  • Die Betroffenen einer Katastrophe registrieren sich - und ggf. ihre Familienmitglieder - bei SafeTicket mit ihrem Smartphone. (Betroffene ohne Smartphone werden wie bisher auf Papier unter Angabe eines im Voraus erstellten Registrierungscodes im System mit abgebildet.)
  • SafeTicket informiert alle Registrierten über die jeweils nächstgelegene Anlaufstelle und alle weiteren wichtigen Abläufe.
  • Der Betroffene kann sich ein Ticket erstellen. Er kann dabei angeben, ob er einen Betreuungsplatz benötigt, wieviele Familienmitglieder betroffen sind, ob es besonders Hilfebedürftige gibt, ob eine Transportbegleitung erforderlich wird etc. Das Ticket weist ihm einen Betreuungsplatz (oder bei Bedarf eine Notunterkunft) zu.
  • Anhand der Tickets lässt sich die Anwesenheit und die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern dokumentieren. Verlässt der Betroffene den Betreuungsplatz, kann er sich über die App „ausloggen“ und seinen Zielort angeben.
Diese Vorteile bietet Ihnen SafeTicket:
Flexible Registrierung: Die Registrierung von Betroffenen kann zu jedem Zeitpunkt im Laufe des Katastrophenschutzes erfolgen: Der Betroffene kann sich selbstständig registrieren, sobald er von der Katastrophensituation erfährt. Er kann die Registrierung bei der Anlaufstelle vornehmen und sogar verspätet nach bereits erfolgter Evakuierung ins System integriert werden.

Verifizierung: Betroffene müssen sich bei der Registrierung mit ihrer Ausweisnummer verifizieren. „Spaßanmeldungen“ werden vermieden.

Datensicherheit: Die persönlichen Daten des Betroffenen werden nur pseudonymisiert auf dem Server gespeichert. Es können fortlaufend anonymisierte Auswertungen erfolgen, ohne das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Betroffenen zu verletzen.

Verzahnung mit bisherigem System: Registrierung von Betroffenen ohne Smartphone erfolgt über im Voraus angelegte Registrierungscodes. SafeTicket fügt sich reibungslos ein.

Entlastung des Personals: Eine Registrierung auf Papier ist an der Anlaufstelle / Betreuungsplatz in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Lange Wartezeiten werden vermieden, da nur das SafeTicket vorgezeigt werden muss.

Optimale Nutzung von Ressourcen: Statistiken informieren frühzeitig über die Anzahl der Personen, die einen Betreuungsplatz / eine Notunterkunft benötigen. Ein Blick ins System genügt,  um Kapazitätserfordernisse abzulesen. Die Erfordernisse Begleitkarten / Essensmarken etc. auszudrucken und zu transportieren, sowie für ausreichenden Nachschub zu sorgen, werden verringert.
 
Effiziente Kommunikation mit Betroffenen: Der Betroffene wird per Ticket über die Anlaufstelle / Betreuungsplatz / Notunterkunft informiert. Weitere Abläufe /wichtige Informationen vor Ort können schnell kommuniziert werden.

Überwinden von Sprachbarrieren: Die Registrierung und die Information über Abläufe kann in unterschiedlichen Sprachen erfolgen. Wir können derzeit deutsch, englisch, arabisch, französisch, niederländisch und norwegisch abbilden.

Erwerben von Leistungen vor Ort: Wird eine Leistung (bspw. eine Essensausgabe) in Anspruch genommen, wird dies per App registriert. Eine doppelte Inanspruchnahme ist somit nicht möglich.

Verringerte Fehleranfälligkeit: Begleitscheine, Essensmarken, etc. können nicht verloren gehen.

Funktionalität auch bei Internetausfall: SafeTicket funktioniert unabhängig vom öffentlichen Internet bei Bedarf auch vorinstalliert in einem eigenen W-Lan-System.

Nachhaltigkeit: Ressourcen werden geschont, indem unnötige Fahrtwege und Papierverbrauch vermieden werden.

Psychologische Beruhigung durch gewohnte Abläufe: Betroffene können mittels „normaler“ Handhabung ihres Smartphones mit der Katastrophensituation umgehen. Sie erleben die Katastrophe daher als weniger gravierend und gewinnen Sicherheit. Diese koordinierte Zurückgewinnung von Selbstbestimmtheit trägt zu einer geordneteren Gesamthandhabung der Katastrophensituation bei.
Hier finden Sie  weitere Beispiele, in denen SafeTicket hilft Krisensituationen zu managen: 

Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern

Ausgangsbeschränkungen in einer deutschen Stadt

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